Belgisches Fabrikat

1883 wurde der Orient-Express von der belgischen Compagnie Internationale des Wagons-Lits (CIWL) auf die Gleise gesetzt.

Dies war eine Realisierung des belgischen Ingenieurs Georges Nagelmackers, der das internationale Reisen durch die Entwicklung einer Art von Hotelzug komfortabler machen wollte. Dieser Luxuszug beförderte die Allerreichsten von London nach Istanbul.

Pur Luxus

Die Züge, die auf diesen Gleisen fuhren, symbolisierten den Wohlstand, der in dieser Zeit mit den europäischen Kolonien erworben wurde. Luxusprodukte wie Elfenbein, Gold, Seide usw. wurden bei der Innengestaltung dieser luxuriösen Fahrzeuge reichlich verwendet. Diese Züge waren daher auch eine Inspiration für viele Autoren und Regisseure. Der Orient-Express ist ein Meilenstein in der europäischen Geschichte und weist auf einen Übergang zur Modernität hin.

Der Eisenbahn-Türgriff: Chemin De Fer

Für den Orient-Express wurde auch ein spezieller Türgriff für die schmalen Türrahmen in den Abteilen der ersten Klasse, das bekannte Chemin de Fer-Modell, entworfen. Dieses asymmetrische Modell besteht aus einem L- und einem T-Griff. Das T steht für „tirer“ und so war es für die Fahrgäste deutlich, an welcher Seite sie ziehen oder drücken mussten.

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Modelle Chemin de Fer

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